Unsere Beweggründe …
Oktobr 2021 – dato
Wir haben unser Vorhaben in drei Projektabschnitte eingeteilt, die derzeit in Umsetzung sind.
Wir haben unser Vorhaben in drei Projektabschnitte eingeteilt, die derzeit in Umsetzung sind.
Die unter den Projekten 1-3 angeführten Maßnahmen sollen auf dem Wiesengrundstücken wieder artenreiche und naturnahe Flächen entstehen, welche einen Lebensraum für eine große Anzahl von Tier-, Insekten- und Pflanzenarten bilden. Solche Bereiche sind unserer Meinung nach wichtige Bausteine zum Erhalt der Biodiversität.
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Funktion/Nutzen:
Flächenausmaß: ca. 1300 m2
Gehölzarten: Bergahorn, Wildkirsche, Linde, Eberesche, Steinweichsel, Himbeere, Wildrose, Sanddorn, Schlehdorn, Kornelkirsche, Salweide, Hartriegel, Rote Heckenkirsche, Gem. Schneeball, Felsenbirne, Apfelbeere, Pfaffenkapperl und Brombeere.
Steinrain: Es werden Natursteine gesammelt zu einem Rain angelegt
Dieser Bepflanzungsbereich mit einem Umfang von ca. 200 lfm muss für einen gewissen Zeitraum eingezäunt werden, um einen Tierverbiss an den Jungpflanzen zu verhindern.
Tierökologische Funktion:
Größe Wasserfläche: ca. 50 m2
Tiefe:: ca. 1,50 m
Bestehend aus Seichtwasserzonen für Laichbereiche … und Tiefwasserbereich (Schutz gegen Frost).
Geeignete Bepflanzung der Seichtwasserzonen und Uferbereiche.
Die Wasserzufuhr erfolgt vom dort in der Nähe befindlichen Quellwasser (alte Hauswasseranlage). Dazu wird ein offener Graben vom Quellwassersammelbecken zur Stillwasserfläche errichtet, in dem das Wasser zugeleitet wird.
Die Stillwasserfläche ist im Bereich Pkt. 1 integriert.
Nachdem wir viele Jahre unsere Wiesengrundstücke verpachtet hatten, haben wir uns im Zuge der Umstellung auf die biologische Bienenhaltung im Jahre 2019 entschlossen, den größten Teil unserer Wiesen wieder selber zu bewirtschaften und ebenfalls auf biologisch umzustellen. Die Flächen sollen so ökologisch wie möglich geführt werden, um somit zu einem Sammelplatz für jegliche Tier- und Insektenarten zu werden. Deshalb haben wir diese Wiesengrundstücke auf ökologisch wertvolle Flächen umgestellt, wodurch wir uns zu mehreren Auflagen (Düngeverbot, früheste erste Mahd am 1. Juli, Abtransport des Mähgutes usw.) verpflichtet haben.
Da aber zu früheren Zeiten Teilbereiche der Wiesenflächen aufgrund der Engerlingplage (Maikäfer) umgefräst und ein herkömmlicher Grassamen neu ausgesät wurde, ist dabei an Vielfalt sehr viel verloren gegangen.
Wir haben daher entschlossen, diese Teilbereiche in einem Ausmaß von ca. 1,6 ha wieder umzufräsen und danach einen REWISA zertifizierten Bio-Wildblumensamen zu säen. Es soll wieder eine artenreiche und vielfältige Mager- bzw. Blumenwiese entstehen.
Funktion/Nutzen:
Flächenausmaß: ca. 1,6 ha
Saatgut: REWISA zertifizierte Bio-Wildblumenmischung von der Biobaumschule Ottenberg
Obstbaumwiesen bzw. Obstgarten haben eine hohe Biodiversität. Sie schaffen Struktur und Abwechslung in der bäuerlichen Kulturlandschaft.
Da Obstbäume und Sträucher viele Jahre stehen, bilden sie einen stabilen Lebensraum für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten (z.B.: Halsbandschnäpper). Die großen Baumkronen sind ein Lebensraum für sich. Obstgärten versorgen im Frühjahr die Honigbiene, aber auch zahlreiche Wildbienen und sonstige Insekten mit süßem Nektar und Blütenpollen. Auch ein gewisser Anteil an Früchten wird der Natur überlassen.
Streuobstbestände sind Teil der Kulturlandschaft, sie sind vom Menschen geschaffen, ihr Weiterbestand ist nur gesichert, wenn sie gepflegt und bewirtschaftet werden.
Flächenausmaß: ca. 1000 m²
Sorten und Anzahl: Äpfel, Birnen, Weichsel, Kirschen, Pflauen, Ringlotte und Walnuss | 12 Stück
Im heutigen Landschaftsgebilde fehlt gewissen Tierarten häufig die Möglichkeit geeignete Nester anzulegen. Mit dem Bau und Anbringen von Brut- und Unterschlupfmöglichkeiten möchten wir dem entgegentreten.
Art:
Standorte: Je nach Nistkasten bzw. Nisthilfe in der freien Natur (Baum- und Bodenbereich) und am Haus
Projekt ist derzeit noch in Planung!